In nur wenigen Jahren hat sich die Renewable Materials Conference (RMC) als internationaler Treffpunkt für Innovatoren, Unternehmen und Marken, Investoren und politische Entscheidungsträger etabliert, um gemeinsam die Zukunft der erneuerbaren Kohlenstoffwirtschaft zu entwickeln und zu gestalten. Wie in den Vorjahren erwartet der Konferenzveranstalter nova-Institut 400 bis 500 Teilnehmende aus aller Welt.
Die Gewinnung fossiler Rohstoffe und ihre Verwendung im Energie- und Chemiesektor tragen mit 90% der Treibhausgasemissionen bei weitem am stärksten zum vom Menschen verursachten Klimawandel bei. Während im Energiesektor die Dekarbonisierung der Weg in die Zukunft ist, wird derzeit diskutiert, ob ein klimaneutraler Chemie- und Kunststoffsektor ohne den Ausstieg aus fossilen Rohstoffen möglich ist. Die Defossilisierung, d.h. die Umstellung der Kohlenstoffquelle von fossilem auf erneuerbaren Kohlenstoff aus Biomasse, CO₂ und Recycling, zeichnet sich jedoch zunehmend als der einzig gangbare Weg ab.
Die Defossilisierung bietet Strategien, einen Zugang zum Markt zu erhalten, und Möglichkeiten für Investoren und Finanzinstitute, sich auf Portfolios mit langfristiger Rentabilität zu fokussieren. Die Renewable Materials Conference erweist sich dabei als wichtige Plattform, um diese Chancen zu erkunden, Unsicherheiten anzugehen und Unternehmen dabei zu helfen, eine zukunftssichere, wettbewerbsfähige Position in der erneuerbaren Kohlenstoffwirtschaft aufzubauen, indem sie folgende Fragen beantwortet: Wie kann die chemische Industrie defossilisiert werden und gleichzeitig wettbewerbsfähig bleiben? Wie kann die Nachfrage nach fossilfreien Kunststoffen gedeckt werden? Wie lassen sich nachhaltige Kohlenstoffkreisläufe schaffen? Welche Rolle wird die biologische Abbaubarkeit in einer zukünftigen Kreislaufwirtschaft spielen?
Zu diesem Zweck bietet die Konferenz zahlreiche Vorträge mit Expertinnen und Experten und aussergewöhnliche Networking-Möglichkeiten, eine Tischausstellung, Poster-Sessions sowie Workshops zu den drängendsten Themen. Ausserdem besteht die Möglichkeit, für den von Covestro (DE) gesponserten Innovationspreis „Renewable Material of the Year 2026” abzustimmen.
Defossilisierung durch Innovation
22. September: Defossilisierung der chemischen Industrie: Dieser wichtige Themenbereich umfasst alternatives Naphtha, Bioraffinerien, Abfallverwertung, chemisches Recycling sowie Kohlenstoffabscheidung und -nutzung (CCU) – allesamt Lösungen sowohl für Grund- als auch für Feinchemikalien. Darüber hinaus werden nachhaltige und erneuerbare Rohstoffe sowie die Kreislaufwirtschaft angesprochen.
Der Tag endet mit einer Podiumsdiskussion zum Thema „Wettbewerbsfähigkeit und strategische Autonomie“, einem entscheidenden Aspekt für die Verwirklichung der Defossilisierung.
23. September: Fossilfreie Kunststoffe: Mit mehr als 20 bereits kommerziell erhältlichen Polymeren aus Biomasse, CO₂ und chemischem Recycling bietet dieser Themenbereich Lösungen für alle Branchen, darunter Verpackungen, Textilien, Automobilindustrie und Konsumgüter.
Der zweite Konferenztag findet seinen Höhepunkt in der Verleihung des renommierten Innovationspreises „Renewable Material of the Year 2026”.
24. September: Politik und Rahmenbedingungen, regenerative Geschäftsmodelle: An diesem Tag geht es um politische Massnahmen, Marktanforderungen, relevante Rahmenbedingungen und innovative Geschäftsmodelle, die für einen erfolgreichen Übergang zu erneuerbaren und nachhaltigen Kohlenstoffkreisläufen erforderlich sind.
Der dritte Tag ist ausserdem dem Spezialthema biologische Abbaubarkeit gewidmet: Was sind die wichtigsten wissenschaftlichen und politischen Entwicklungen und neuen Trends für die biologische Abbaubarkeit – den organischen Kreislauf?
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