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Druckharze versus Thermoplast – ein Vergleich

Spezialisierte Druckharze zeigen sich in verschiedenen Belastungsszenarien dank ihrer charakteristischen Kombination aus Schlagzähigkeit, Bruchdehnung und Wärmeformbeständigkeit klassischen Thermoplasten gegenüber überlegen. Für Anwender lohnt sich daher der Vergleich im Einzelfalle.
Druckharze für den 3D-Druck (Bild: Roth AG)

Spezialisierte Druckharze zeigen sich in verschiedenen Belastungsszenarien dank ihrer charakteristischen Kombination aus Schlagzähigkeit, Bruchdehnung und Wärmeformbeständigkeit klassischen Thermoplasten gegenüber überlegen. Für Anwender lohnt sich daher der Vergleich im Einzelfalle.

Dies betrifft unter anderem den Einsatz von 3D-Druckmaterialien im industriellen Umfeld. Die spezialisierten Druckharze (Loctite 3D-Resine, Henkel) sind kompatibel mit LCD- sowie DLP-Druckern und eignen sich für die Herstellung funktionaler Prototypen ebenso wie für Endanwendungsteile mit hohen mechanischen Anforderungen.

Weitere Eigenschaften der spezialisierten Photopolymerharze, wie Flammhemmung, dissipative Leitfähigkeit oder Biokompatibilität, entsprechen den relevanten Normen, sodass diese Harze auch zur Produktion anspruchsvoller und normgerechter Druckstücke verwendet werden können. Insbesondere ermöglicht ihre Biokompatibilität (nach ISO 10993) den Einsatz in der Medizintechnik. Einige der im Fachhandel verfügbaren Druckharze sind bereits TPO-frei.

Weil der Fotoinitiator TPO in der Reach-Kandidatenliste für besonders besorgniserregende Stoffe (SVHC) steht, wird er Produkt für Produkt aus den Druckharzen entfernt.

Roth AG
CH-4144 Arlesheim
info@carlroth.ch
www.carlroth.ch

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