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Starlinger verdoppelt Produktionskapazitäten für Kunststoffrecyclinganlagen

(07.01.2021) Seit Ende August 2020 fertigt der österreichische Anlagenbauer am neuen Standort in Schwerin (D) Kunststoffrecyclinganlagen der Baureihe recoStar PET.


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Die neuen Produktionshallen von Starlinger in Schwerin (D)



In den letzten zwei Jahren verzeichnete die Sparte Starlinger recycling technology eine starke Nachfrage nach Recyclinganlagen. Dieser Bereich stellt mit einem Jahresumsatz von ca. 130 Millionen Euro ein wichtiges Standbein für die Zukunft der Firma Starlinger dar. „Ein Standbein, das wir weiter ausbauen wollen“, erklärt Angelika Huemer, CEO und Managing Partner der Starlinger & Co. GmbH. Um der Nachfrage rasch gerecht zu werden, hat sich das Unternehmen entschlossen, auf bestehende Baulichkeiten zurückzugreifen, die schnell adaptiert werden konnten. Die Firma uniRota Maplan Schwerin GmbH, ein assoziiertes Unternehmen der Starlinger Firmengruppe, hatte ungenutzte Produktionshallen verfügbar. Diese wurden in der Folge für die Fertigung der PET-Recyclinganlagen umgebaut. Das für die technisch komplexe Montage erforderliche Fachpersonal konnte aus dem Raum Schwerin rekrutiert werden und wurde in Österreich eingeschult. Auf insgesamt 11.000 m2 Nutzfläche werden nun die grössten PET-Aufbereitungsanlagen gefertigt, die Starlinger recycling technology vertreibt – sie erreichen Ausstossgrössen von bis zu 3,6 Tonnen pro Stunde. Die ersten beiden am Standort Schwerin gebauten Anlagen wurden bereits Ende 2020 ausgeliefert.

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Montage einer recoStar PET Recyclinganlage



Wachstumsmarkt PET-Recycling
„Vor allem beim PET-Recycling erleben wir seit 2018 starkes Wachstum“, sagt Paul Niedl, Verkaufsleiter der Sparte Starlinger recycling technology. Einerseits liegt das an den strengeren Richtlinien für Kunststoffverpackungen und höheren Recyclingquoten, die einzelne Staaten und Staatenverbunde wie die EU vorgeben, andererseits sind nationale und internationale Markenunternehmen wie Coca-Cola wichtige Impulsgeber. „Diese Markeninhaber setzen konsequent ihre Nachhaltigkeitsstrategie um und schaffen damit einen Markt für recyceltes PET“, so Niedl. „Mittlerweile haben wir weltweit beinahe 80 PET Bottle-to-Bottle-Recyclinganlagen bei Kunden in Betrieb, allein in Deutschland, Österreich und der Schweiz sind es 12.“ Was andere Kunststoffe betrifft, sehen Angelika Huemer und Paul Niedl dringenden Handlungsbedarf: „Es fehlen Anreize für Unternehmen und vor allem konkrete Vorgaben von Seiten der Politik und des Gesetzgebers, um eine nachhaltige Nutzung und Wiederaufbereitung von Kunststoffen wirtschaftlich und gesellschaftlich zu etablieren. Auch die Medien spielen hier eine wichtige Rolle. Es braucht verpflichtende Regelungen, deren Umsetzung auch überprüft werden muss“, fügt Huemer abschliessend hinzu.


www.starlinger.com


(Bilder: Starlinger)

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