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Richtfest am neuen Ypsomed Standort in Schwerin

(04.07.2018) Am 28. Juni 2018 fand das Richtfest des neuen Produktionswerks der Ypsomed AG statt. Die Schweizer Medizintechnik-Firma baut im Schweriner Industriepark ein neues Produktionswerk und schafft damit rund 150 neue Arbeitsplätze in der Region.


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Ypsomed Richtfest Schwerin: Ypsomed Produktionsstandort in Schwerin. (Bilder: IE Plast)

Nach rund neunmonatiger Bauzeit fand das Richtfest des Produktionswerks der Schweizer Medizintechnikfirma Ypsomed im Schweriner Industriepark statt. Neben Projektleiter und Geschäftsführung der IE Plast, Ypsomed-CEO Simon Michel und weiteren Geschäftsführungs-mitgliedern der Ypsomed AG nahmen auch Vertreter aus Politik und Wirtschaft teil.

In den nächsten Wochen wird die Gebäudehülle fertiggestellt und anschliessend startet der Innenausbau des Produktionswerks. Neben der Produktion beheimatet der neue Standort ein Logistiklager, Qualitätskontrolle und den technischen Unterhalt. Hergestellt werden Injektions- und Infusionssysteme sowie Infusionssets für Insulinpumpen. Das Werk wird mit hochmodernen Reinräumen, Kunststoffspritzgussmaschinen, Bedruckungsanlagen und Montage- und Verpackungsautomaten ausgestattet.


Fakten und Zahlen zum Ypsomed Produktionsstandort Schwerin:

• 100.000 m2 Land, Option auf weitere 2 x 50.000 m2

• 24.000 m2 Gebäudefläche

• 100 Mio. € Gesamtinvestition vor Ort

• 18 Monate Bauzeit, Fertigstellung Gebäude und

Start Produktionsbetrieb im Sommer 2019

• Rund 150 Arbeitsplätze in den ersten fünf Jahren


Komplexe Projektanforderungen erfolgreich lösen

Wie bei allen IE-Projekten arbeiten auch bei dem Projekt Architekten und Betriebsplaner aus dem Hause IE unter einem Dach zusammen. Neben der Gebäudegestaltung liegt bei diesem Projekt der Fokus auf betriebsplanerischen Aspekten wie Produktions- und Prozessablauf, Waren- und Personenfluss sowie Hygiene- und Reinraumanforderungen, um die Fertigungsprozesse optimal zu gestalten.

Dazu erklärt Projektleiter Thomas Fischer: „Die Herausforderung bei der Verwirklichung des Projektes ist die Kombination aus spezifischen Produktionsabläufen, zum Teil unter Reinraumbedingungen, und dem Bedürfnis nach einer möglichst hohen Flexibilität. Mit der Realisierung der beiden Anforderungen wird es Ypsomed zukünftig mit der Produktionsstätte einerseits möglich sein, sehr effizient zu produzieren und andererseits auf Marktgeschehnisse schnell reagieren zu können. Hierzu sind intelligente Raum- und Versorgungskonzepte erforderlich.“


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Von links: Tony Ackermann, Senior Project Manager, Ypsomed Gesamtprojektleitung Projekt Nordlicht; Simon Michel, CEO Ypsomed; Karsten Kreibig, Projektleitung Ausführungsphase IE Plast; Harald Schmutzler, Bauleitung IE Plast.


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Simon Michel, CEO Ypsomed



www.ie-group.com


www.ypsomed.com








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