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Die Fachzeitschrift für Werkstoffe –
Verarbeitung – Anwendung

Ressourceneffizienz und Nachhaltigkeit bewegen die Fakuma 2020

(14.01.2020) Zur 27. Fakuma werden vom 13. bis 17.10.2020 rund 2000 Aussteller in Friedrichshafen einen umfassenden Überblick über sämtliche Kunststofftechnologien geben. Die Messe werde noch internationaler, kündigt der Veranstalter P.E. Schall an.


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Alles, was Rang und Namen hat in der industriellen Kunststoffverarbeitung, wird sich auf der Fakuma 2020 in Friedrichshafen treffen. Die Fachmesse belegt im modernen Messezentrum am Bodensee alle verfügbaren Hallenflächen. 2018 waren 1933 Aussteller aus 40 Nationen sowie fast 48.000 Fachbesucher aus 126 Ländern an den Bodensee gekommen. Die weltweit führende Fachveranstaltung in Sachen Spritzgiessen wird 2020 noch internationaler, kündigt das Messeunternehmen P. E. Schall GmbH & Co. KG an.


Digitale Transformation wird Fakt
Die Fakuma als Branchen- und Technologiebarometer beim Thema Spritzgiessen ist erster Anlaufpunkt, wenn es um Neuheiten rund um Material, Maschine, Peripherie, Prozesse und Simulation geht. Besucher erhalten einen umfassenden Überblick über sämtliche Kunststofftechnologien: Spritzgiessen, Extrusionstechnik, Thermoformen und 3D-Printing. Die Fakuma als Arbeitsmesse für gestandene Praktiker orientiert sich konsequent an der Prozesskette der Kunststoffverarbeitung. Hier können Aussteller und Fachbesucher direkt auf Augenhöhe miteinander konkrete, neue Projekte diskutieren. Digitalisierung, Vernetzung, weiterführende Prozessintegration und Systemlösungen bei Anlagen und Peripherie sind auch bei den Kunststoffverarbeitungsmaschinen längst angekommen und werden die Branche weiter vorantreiben; vieles, was bisher unter der Überschrift Digitale Transformation noch Plan, Vision und Theorie ist, wird zunehmend Fakt und bei der Fakuma 2020 in der Umsetzung zu erleben sein.


Zum Fakt gemacht: Effizienz, Nachhaltigkeit, Umweltschutz
Neben der Digitalisierung wird der Komplex Umwelt, Nachhaltigkeit, Ressourceneffizienz und Kreislaufwirtschaft wichtiges Thema sein – und die Branche ebenfalls treiben. Die aktuelle Klimadebatte, hochproblematische Plastikmüllsituationen und das derzeit insgesamt schlechte Image des Kunststoffs fördern die Notwendigkeit, sparsame und schonende Produktionsverfahren zu realisieren und vor allem wirkungsvolle Kreislaufwirtschaft weithin umzusetzen. Dass Circular Economy im Bau von Kunststoffmaschinen angekommen ist, war bereits auf der Fakuma 2018 sichtbar, auf der Fachmesse 2020 wird sie zu den wichtigsten Themen gehören und intensiv behandelt werden.


Sachliche Aufklärung, geschlossene Kreisläufe, globales Handeln
Eben weil die Kunststoffindustrie ein ernstzunehmendes Reputationsproblem hat, ist sachliche Aufklärung und eine differenzierte Diskussion erforderlich. Für Nachhaltigkeit muss und wird immer mehr Kunststoff eingesetzt werden. Nur durch höhere Recyclingquoten und Effizienzverbesserung der Abfallwirtschaft lässt sich die Plastikmüllproblematik global meistern. Geschlossene Kreisläufe sind überall erforderlich. Alle Beteiligten in der Wertschöpfungskette müssen zusammenarbeiten und sind gefordert – auch die Endverbraucher. Es muss gemeinsam an allen entscheidenden Schritten des Kreislaufs – der Produktherstellung, der Gebrauchsphase und der Entsorgung – gearbeitet werden. Insofern wird die Fakuma 2020, die über Technologietrends für eine umweltverträgliche Produktion, über den Einsatz von Rezyklaten sowie effizientere Spritzgussverfahren informiert, eine hochinteressante und unverzichtbare Plattform werden.


www.fakuma-messe.de


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