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KraussMaffei legt Grundstein für Werk in Parsdorf

(15.09.2020) KraussMaffei hat in feierlichem Rahmen den Grundstein für den neuen Standort der KraussMaffei Gruppe in Parsdorf östlich von München gelegt. Der Umzug soll im November 2022 beginnen und 2023 abgeschlossen sein.


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Grundsteinlegung, Parsdorf (v.l.): Dr. Michael Ruf, CEO von KraussMaffei, Jan van Geet, CEO von VGP, Dr. Angelika Niebler, Mitglied Europäisches Parlament, Leonhard Spitzauer, Bürgermeister Vaterstetten, Roland Weigert Bayerns Wirtschaftsstaatssekretär



Der bisherige Standort, das Hauptwerk und die Firmenzentrale in Allach (München) werden geschlossen. Die KraussMaffei Automation in Schwaig verlässt ihren bisherigen Standort und zieht ebenfalls nach Parsdorf. Künftig wird so alles unter einem Dach beheimatet sein: die Konzernzentrale, die Bereiche Spritzgiess- und Reaktionstechnik sowie die Fertigung und die Automation. Der Umzug nach Parsdorf ist Teil der neuen Standortstrategie des 182 Jahre alten Münchener Traditionsunternehmens.


CEO Dr. Michael Ruf dankt chinesischen Eigentümern
„Wir wollen in Parsdorf, ebenso wie in Laatzen und auch an unseren anderen Standorten weltweit ein modernes, innovatives KraussMaffei formen. Bereits im März haben wir unser neues Werk in JiaXing in China eröffnet, vor einigen Wochen dann das neue Werk unserer Tochterfirma Burgsmüller in Einbeck. Und auch in Laatzen bei Hannover haben wir vor kurzem die Grundsteinlegung gefeiert“, erklärt KraussMaffei-CEO Dr. Michael Ruf die Standortstrategie der Gruppe. „Ein besonderes Dankeschön möchte ich an unsere chinesischen Eigentümer aussprechen. Ohne sie könnten wir die Erneuerung unseres Unternehmens und damit auch unsere Wachstumspläne nicht umsetzen.“

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Das neue KraussMaffei-Werk in Parsdorf bietet auf 250.000 m² Raum für bis zu 2500 Arbeitsplätze in Fertigung, Montage und Verwaltung



Ab 2023 können in Parsdorf auf einer Fläche von 250.000 m² bis zu 2500 Mitarbeiter an modernen Arbeitsplätzen in den Bereichen Verwaltung, Produktion, Logistik und im Ausbildungscenter arbeiten. Auf dem Gelände entstehen unter anderem zunächst drei neue Produktionshallen, ein Customer Experience Center, ein Verwaltungsgebäude sowie zwei moderne Parkhäuser mit Elektrotankstellen.


Smart Factory: Parsdorf als innovativer Firmensitz
Am neuen Standort in Parsdorf wird das Konzept ‚Smart Factory‘ des Projektentwicklers VGP verwirklicht. Im Fokus stehen dabei die Entwicklung innovativer Technologien, neuer Dienstleistungen und digitaler Produkte und Services. Eine moderne Logistik, effiziente Arbeitsprozesse sowie eine konsequente Digitalisierung werden die Produktivität steigern und den neuen Standort auch für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter attraktiver machen. Zudem werden so zukünftige Innovationen in der Fertigung sowie bei Forschung und Entwicklung neuer Produkte leichter ermöglicht.


„Nachhaltigkeit und Energieeffizienz sind zentrale Parameter für die von VGP entwickelten Immobilien. In Parsdorf setzen wir ganz auf das Konzept ‚Smart Factory‘. Das bedeutet zum Beispiel eine moderne Gebäudetechnik, unter anderem mit einer Photovoltaikanlage und einem Blockheizkraftwerk und Heiz- und Kühlsegeln in den Büros, aktive Hallenbe- und entlüftung, Sprinkleranlagen, Brandfrüherkennung sowie intelligente LED-Beleuchtung mit Licht- und Bewegungssensorik“, erklärt Jan van Geet, CEO von VGP das Parsdorf-Konzept. „Bereits in 2019 haben wir uns zum Ziel gesetzt, alle neuen Gebäude in Deutschland nach dem DGNB System (Deutsche Gesellschaft für Nachhaltiges Bauen) zu zertifizieren“, fährt Van Geet fort.

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Das neue KraussMaffei-Werk in Laatzen (Niedersachsen) wird künftig das Zentrum der Extrusiions- und Recyclingtechnologie sein. Es bietet auf 66'500 m2 Raum für bis zu 750 Arbeitsplätze in Fertigung, Montage und Verwaltung.



„Jahrhundertchance“: neue Werke für ein neues KraussMaffei

„Der Umzug nach Parsdorf ist für KraussMaffei eine Jahrhundertchance. Und er wird nach der Verlagerung des Riemer Flughafens vor etwa 30 Jahren eines der grössten Umzugsprojekte im Raum München werden. Ein Riesenprojekt. Aber wir wollten auch dem Standort München weiterhin die Treue halten“, sagte Dr. Michael Ruf anlässlich des Festaktes.


Wirtschaftsstaatssekretär Roland Weigert zum Standort Parsdorf
Roland Weigert, Staatssekretär im Bayerischen Staatsministerium für Wirtschaft, Landesentwicklung und Energie, zeigte sich erfreut über die Standortentscheidung: „Der Maschinenbau mit weltweit agierenden Unternehmen ist eine Stütze der bayerischen Wirtschaft und KraussMaffei als Traditionsunternehmen ein Aushängeschild der Branche. Die Investition von rund einer halben Milliarde Euro in Parsdorf spricht für die Qualität Bayerns als wettbewerbs- und zukunftsfähiger Industriestandort. Das Engagement sendet in Zeiten der Herausforderung durch Strukturwandel und Corona ein wichtiges Signal, hierzubleiben oder zurückzukommen. Die Innovationskraft des Maschinenbaus in Bayern wird auch in Zukunft zu Wertschöpfung und Wohlstand beitragen. Die Förderung von Forschung und Entwicklung sowie die Sicherung des passenden Investitionsrahmens sind deshalb Kernelemente unserer bayerischen Wirtschaftspolitik.“


Auch Leonhard Spitzauer, Bürgermeister von Vaterstetten, freut sich über das Projekt: „VGP ist für uns ein verlässlicher und professioneller Partner, mit dem wir unseren Standort weiter stärken können. Dass KraussMaffei die Firmenzentrale hierher verlegt, ehrt uns sehr.“


www.kraussmaffei.com


(Bilder: KraussMaffei)


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