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IK: Verpackungen sind ‚systemrelevant‘

(23.03.2020) In der aktuellen Corona-Krise macht die IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen darauf aufmerksam, dass Verpackungen unerlässlich für die Versorgung der Bevölkerung sind. Deren Produktion sei daher als „systemrelevant“ einzustufen.


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Die systemrelevante Bedeutung von Lebens- und Arzneimittelverpackungen sowie Verpackungen für Medizinprodukte müsse bei künftigen Entscheidungen über Einschränkungen der Bewegungsfreiheit der Mitarbeiter, Quarantäneanordnungen oder Betriebsschliessungen berücksichtigt werden, fordert die IK. Für Mitarbeiter in diesen Betrieben sollte eine Notbetreuung in Kitas und Schulen flächendeckend möglich sein.


Um die Versorgung mit Lebensmittel- und Arzneimittelverpackungen sowie Verpackungen für Medizinprodukte in Europa zu gewährleisten, sollten auch Transporte mit diesen Verpackungen und ihren Rohstoffen an den Grenzübergängen „Schnellspuren“ nutzen können.


Frankreich hat seine Ernährungsindustrie inklusive der Hersteller von Lebensmittelverpackungen bereits als „prioritäre Industrie“ eingestuft. Die IK hat die Bundesregierung bzw. den zuständigen Krisenstab gebeten, auch in Deutschland Verpackungen als „integralen Bestandteil und systemrelevante Produkte im Zusammenhang von Massnahmen zur Eindämmung der Corona-Pandemie“ einzustufen und sie damit den „kritischen Dienstleistungen“ im Rahmen der Verordnung zur Bestimmung Kritischer Infrastrukturen nach dem BSI-Gesetz gleichzustellen.


www.kunststoffverpackungen.de

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