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Die Fachzeitschrift für Werkstoffe –
Verarbeitung – Anwendung

Die European Lightweight Association wurde gegründet


ELA

Gegründet wurde die ELA von vier Leichtbaufördernetzwerken aus Baden-Württemberg, Bayern, Oberösterreich und dem Schweizer Kanton Aargau. (Bild: ELA)



Ernteausfälle, Trockenheit, hohe Temperaturen – der Klimawandel wird in Europa immer manifester. Mit dem European Green Deal trägt die EU dem Rechnung. Leichtbau leistet hier einen wichtigen Beitrag. Folgerichtig wurde nun die European Lightweight Association ins Leben gerufen.


Gründungspartner der grenzüberschreitenden Wirtschaftsvereinigung „European Lightweight Association“ (kurz: ELA) –sind die Bayern Innovativ GmbH, die Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH, das Hightech Zentrum Aargau AG sowie die Leichtbau BW GmbHaus Baden-Württemberg. „Hinter der ELA stehen aktuell mehr als 3300 Unternehmen und 500 Forschungseinrichtungen. Wir als Gründungsmitglieder sehen uns lediglich als Impulsgeber für das Entstehen einer offenen Netzwerk-Plattform“, erklärt Dr. Wolfgang Seeliger, Geschäftsführer der Leichtbau BW.„ Die Vereinigung fusst auf einer langjährig erprobten Zusammenarbeit der Gründungspartner, in der auch die Zielbilder definiert wurden. Wichtig ist uns den Fokus auf den Mehrwert für die Unternehmen zu legen“, so Florian Danmayr, Cluster-Manager der Business Upper Austria – OÖ Wirtschaftsagentur GmbH.


Mit der ELA soll die Sichtbarkeit des Themas Leichtbau in Politik, Wirtschaft und Wissenschaft erhöht werden. „Als offene Kooperationsplattform wollen wir die Kompetenzen, der in den ELA-Regionen ansässigen Unternehmen und Forschungseinrichtungen, bündeln und so die Innovationskraft des Leichtbausektors stärken. Jedes europäische Netzwerk, welches sich mit dem Thema Leichtbau beschäftigt oder beschäftigen möchte, ist herzlich eingeladen sich der ELA anzuschliessen. Dies führt u.a. zur nachhaltigen Verbesserung von Vermarktungsmöglichkeiten. Die Regionen der ELA sollen zu Leuchttürmen für den Leichtbau werden“, erläutert Tanja Flügel, Projektmanagerin Technologie der Cluster Automotive und neue Werkstoffe der Bayern Innovativ GmbH.


„Die Unternehmen und Forschungsinstitute in den ELA-Regionen werden es schaffen, auf europäischer Ebene im internationalen Vergleich überdurchschnittlich erfolgreich zu sein. Sie werden in multinationalen Kooperationsprojekten zusammenarbeiten und Zugang zu den öffentlichen und länderübergreifenden Fördermitteln nutzen können und so die Vorteile der komplexen technologischen oder fertigungstechnischen Möglichkeiten in völlig neuartige Anwendungsfelder und Produkte integrieren und nutzbar machen“, berichtet Leendert den Haan Technologie- und Innovationsexperte des Hightech Zentrums Aargau AG, der als Projektleiter bereits heute ein EU Interreg Projekt der vier Gründer-Regionen leitet. Dr. Wolfgang Seeliger ergänzt: „Die Mitglieder können sich mit innovativen Produkten und Lösungen in bestehenden Märkten behaupten, oder neue auch internationale Märkte erobern.“


Unterstützung bekommt die ELA u.a. von Werner Loscheider, dem Leiter des Referats „Bauwirtschaft, Leichtbau/Neue Werkstoffe und Ressourceneffizienz“ des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie. Loscheider betont: „Im Rahmender EU-Ratspräsidentschaft, die Deutschland im zweiten Halbjahr 2020 innehaben wird, werden wir mit unseren Kollegen aus den zuständigen Ministerien der EU-Mitgliedsstaaten auch über Leichtbau sprechen.


www.european-lightweight.com